Lernblog

Prof. Dr. Andreas König zu Neuen Medien in Hochschulen und Unternehmen

27. Februar 2012
von Andreas König
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Mobile Learning Leitthema der Business-orientierten Swiss E-Learning Conference 2012

SeLC Logo

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Mobile Learning ist das Leitthema der diesjährigen Swiss E-Learning Conference. Zum dritten Mal treffen sich Bildungs- und Lernverantwortliche aus Unternehmen und Hochschulen, um neue Einsatzszenarien, Prozesse, Methoden und Technologien kennenzulernen. Praxisberichte und Erfahrungsaustausch zählen ebenso zu den bewährten Konferenzbestandteilen wie forschungsbasierte Vorträge und offene und dialogische Lernformen.

Gemeinsam mit Dr. Daniel Stoller Schai, Head eLearning Services der UBS AG, leite ich diese Konferenz und freue mich, dass die SeLC in der deutschsprachigen E-Learning-Konferenzlandschaft inzwischen den Ruf erworben hat, eine der innovativsten und interaktivsten Konferenzen zu sein. Unser Ziel ist es, cutting-edge Technologien, Prozesse und Zukunftsszenarien vorzustellen und dabei gleichzeitig das zwischenmenschliche Gespräch, den Austausch sowie das selbstbestimmte und bedarfsorientierte Lernen zu praktizieren.

Teilnehmer der vergangenen Jahre haben diese Kombination sehr geschätzt, was meinen Kollegen Stoller Schai und mich motiviert, diesen Anspruch weiter hoch zu halten und sowohl in Bezug auf die Inhalte und die Referenten wie auch in Bezug auf die Formate vorauszuschauen.

Dieses Jahr werden wir im professionellen und gediegenen Ambiente des Holiday Inn, gegenüber der Messe Zürich und wieder parallel zur Professional Learning, tagen. Wenn Sie sich in kurzer Zeit effektiv zu diesen Themen austauschen und auf den neuesten Stand bringen wollen, dann notieren Sie den 17.-18. April 2012 am besten gleich in Ihrer Agenda. Die SeLC kann man übrigens auch virtuell besuchen. Wir sprechen nicht nur von mobilem Lernen, sondern praktizieren es auch. Sie können also teilweise oder ganz das life-streaming der Konferenz besuchen und an den life-Abstimmungen (über ein smart response-System) sowie der Kommunikation der Teilnehmer (via Twitterwall) teilnehmen.

Das Programm ist hier angehängt. Aktuelles zur Selc erfahren Sie natürlich auch auf Twitter unter #selc2012, hier im www.lernblog.ch oder direkt auf www.selc.ch .

10. Februar 2012
von Andreas König
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Was wäre, wenn Studenten die Hochschullehre gestalten würden?

Cloud Tag zum Vortrag: "Was wäre, wenn Studenten die Hochschullehre gestalten würden?"

Cloud Tag zum Vortrag: "Was wäre, wenn Studenten die Hochschullehre gestalten würden?"

Vortrag an der Hochschule Konstanz (HTWG) am 18.01.2012 vor der LEHR-WERKSTATT: Forum zur Hochschuldidaktik.

Hochschulen sind komplexe Organismen, die vielfältige Regeln und Ansprüche umzusetzen haben. Die Menschen, die sie und speziell die Lehre darin gestalten, tun dies mit den besten Motiven und nach ihren besten Fähigkeiten. Aber was wäre, wenn wir – wie manche Unternehmen – unseren Unterricht stärker von den „Kunden“ her gestalten würden?

Die sozialen Medien machen Märkte zu Konversationen. Aus diesen Konversationen heraus beginnen viele Unternehmen, Kundenkontakte, aber auch Prozesse und Strukturen neu zu denken. Hochschulen können und sollen nicht tun, was die Studenten wünschen. Aber was würden wir für unsere besten Absichten und Fähigkeiten lernen, wenn wir sie zu Wort kommen ließen?

Der Vortrag bewegt sich auf unsicheres Gebiet. Zerstreutes und vages Wissen, Mythen und Visionen kursieren in den Blogs und sorgen für heftige Diskussionen auf den Konferenzen. Wer also sind die Studenten, und wer werden sie morgen sein und welche Lehre würden sie von uns wollen?

Ein kurzer Abriss der Digital Native Debatte und einiger Studienergebnisse versuchen Licht in das Dunkel dieser Identitätsfrage zu bringen. Aus dem Dämmer sozialer, kultureller und pädagogischer Wirkungen der neuen Medien versucht der Vortrag, Hand, Herz und Hirn anzuregen für die Mitgestaltung der Hochschullehre von morgen.

Der Vortrag ist jetzt als full-paper unter einer Creative-Commons-Lizenz (by-nc-sa) frei erhältlich auf www.cenl.zhaw.ch.

24. Januar 2012
von Andreas König
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Jobs für die Zukunft des Lernens

Jobs für die Zukunft des Lernens

Das Center for Education and New Learning der ZHAW sucht immer wieder kompetente Mitarbeiter.

Das CENL ist eine Abteilung der School of Management and Law (SML) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Wir arbeiten als Dienstleister und Forscher für Hochschule und Wirtschaft. Unsere Themen sind Formen, Szenarien, Möglichkeiten und Perspektiven neuer (netzgestützter) Lernformen. Darüber hinaus befassen wir uns mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Folgen dieser neuen Lernformen und -technologien und entwickeln selbst aktiv Inhalte, Lernelemente und -umgebungen für unsere Kunden.

Wir benötigen immer wieder kompetente Mitarbeiter im Bereich Entwicklung von webgestütztem Lernen sowie im Forschungsbereich. Aktuell ist noch eine Stelle für einen wissenschaflichen Mitarbeiter offen; weitere Stellen sind noch im Verlauf dieses Jahres geplant.

Wenn Sie interessiert sind schauen Sie auf unserer Website vorbei, um mehr über unsere Aufgaben, Kunden, Forschungen und Publikationen zu erfahren. Dort finden Sie auch die Kontaktadresse, an die Sie Ihre Unterlagen senden können.

Wir sind gespannt auf Sie!

15. Dezember 2011
von Andreas König
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Entwicklung von Social Media und Marketing – ein Interview

Interview von Sabine Schrader von der Fachhoschule Mittweida mit Andreas König: Fragen zur Entwicklung von Social Media und Marketing

1. Sind soziale Netzwerke nur eine Modeerscheinung oder steckt eine ganze kulturelle Entwicklung dahinter?

Es lässt sich schwer abschätzen, ob Soziale Netze gleich eine kulturelle Entwicklung sind, denn letztere kann man nur sehr langfristig beobachten. Dafür hatten wir aber noch nicht die Zeit. Es ist aber auch so, dass technische Entwicklungen in diesem Falle soziale mehr antreiben als umgekehrt. Insofern erwarte ich noch einige Dynamik mehr als bisher. Es ist auch sichtbar, dass zumindest im Moment das Gewicht der sozialen Netze zunimmt und die Masse von Personen wie Organisationen diesen Netzen zunehmend Aufmerksamkeit schenkt. Wenn es ein Trend ist, dann zumindest ein mittel- bis langfristiger.

2. Wie sollte man auf sozialen Netzwerken für Produkte werben, die über soziale Netzwerke nicht verkauft werden?

Wenn Sie physische / analoge Produkte ansprechen, so werden die ja ohnehin ausserhalb des Internet verkauft. Wichtig ist ja nicht die Lieferung der Ware, sondern die Kundenentscheidung zum Kauf. Die Hauptfunktion der sozialen Netze ist in dem Fall einmal, die Kaufentscheidung zu beeinflussen, indem der Kunde durch andere Kunden von dem Produkt hört und zum anderen, diese Bewegung aus Unternehmenssicht transparent nachvollziehen zu können. Wenn ich als Anbieter weiss, wer was von meinen Produkten hält, kann ich wesentlich besser auf einen Bedarf reagieren, der früher fast völlig verborgen war.

3. Wie kann man die neue Timeline-Funktion für Marketingzwecke nutzen?

Hier bin ich nicht ganz sicher, wie Sie den Begriff verstehen. Klassische Kampagnen sind ja stets timeline-basiert; man steuert also die Aktionen entlang eines Zeitstrahls. Falls Sie mit timeline den Begriff von Twitter meinen, also den Strom individueller Äusserungen von Leuten, die twittern, dann gilt, was ich bereits oben schrieb: Solch ein Strom erlaubt Ihnen als Unternehmen genau zu wissen, wer was von Ihren Produkten hält, in welche Richtung sich gerade die öffentliche Meinung bewegt usw. Eine gute Auswertung ist also ein optimales Radar für das eigene Marketing.

4. Was für Trends gibt es in sozialen Netzwerken? Was kommt nach Timeline?

Aktuell beobachte ich zumindest eine kleine Bewegung jüngerer Leute weg von sozialen Netzen; so habe ich das gerade in einer von 1000 deutschen Schulen erstellten und verbreiteten Schülerzeitung wahrgenommen. Facebook kann auf lange Zeit gezwungen sein, seine Missbrauchspraktiken mit den persönlichen Daten seiner Nutzer doch zu überdenken.

In positiver Sicht erwarte ich zumindest in den nächsten Jahren noch eine weitere Verdichtung der Dienst aus den und um die sozialen Netze. Sie sehen das z.B. bei der Near-Field-Kommunikation, die bedeutet, dass digitale Netze zunehmend auch die realen und analogen Beziehungen beeinflussen.

5. Warum setzen sich gerade Trends durch, dass Promis Produkte in die Kamera halten über die dann in sozialen Netzwerken berichtet wird?

Hier muss ich gestehen, dass ich zu wenig Werbung schaue (und das vermeide wo immer möglich), um das zu bestätigen. Ich weiss also wirklich nicht, ob dies ein Trend ist. Wenn dem so wäre würde ich vermuten, dass – wie in der klassischen Werbung auch – die Strahlkraft  der Prominenten wohl das Produkt und in der Folge seinen Nutzer aufwerten soll. Vielleicht gibt es auch noch Kunden, die solchen Botschaften vertrauen. Ich könnte mir vorstellen, dass auch sie mittelfristig der Kundenkommunikation über ein Produkt den Vorzug geben. (Allerdings wird diese ja bereits jetzt schon unterwandert von Unternehmen, die Mitarbeiter als Kunden ausgeben und Kommentare und Bewertungen fälschen lassen.)

6. Sind soziale Netzwerke die Zukunft des Marketings?

Sie sind es aus meiner Sicht sicher für die nächsten Jahre, und zwar allein schon deswegen, weil sie die datenhungrigen Unternehmen mit gigantischen und umfassenden Mengen an Daten über das Verhalten ihrer Kunden versorgen. Wie viele von diesen Unternehmen dann in der Lage sein werden, daraus eine Kommunikation und ein Verhalten zu generieren, das den Kunden auch gerecht wird ist eine andere Frage. Ich vermute, die Relation wird bei soetwas wie 1000 zu 1 liegen.

7. Wie schätzen Sie die zusammenarbeit zwischen Affiliate Marketing und soziale Netzwerke ein?

Hoch, weil gerade soziale Netze erlauben und begünstigen, dass “Trittbrettfahrer-Situationen” geschaffen werden, oftmals in für die Kunden völlig intransparenter Weise. Besonders relevant dürfte das heute dort sein, wo Infrastrukturen des Web indirekt mitverkauft werden auf dem Weg zu einem Produkt. (Beispiel: Appel gewinnt, ohne dass der Kunde es gross weiss und merkt, weil der Springerverlag bestimmte Inhalte seiner Medien speziell an Apple-Nutzer ausrichtet.)

8. Wie verändert sich das Kaufverhalten von Kunden, wenn diese in sozialen Netzwerken bestimmte Produkte empfohlen bekommen?

Ich vermute – ohne Fachmann für Marketing zu sein – dass hier weniger die Struktur vom Kaufverhalten, als dessen konkrete Entscheidungen sich ändern. Peer-Druck ist auch früher bereits ein wichtiger Hebel für das Marketing gewesen. Ich überzeuge einen Kunden zum Kauf, indem ich ihm suggeriere, dass seine Peers das Produkt bereits haben und er es ergo braucht, um “dabei” zu sein. Der Unterschied ist, dass soziale Netze erlauben, dies in wesentlich breiterer und schnellerer Form zu tun. Aber zu diesem Punkt kann ein Marketingfachmann sicher besser Auskunft geben.

9. Was für Trends gibt es im Bereich Affiliate-Marketing/Empfehlungsmarketing?

Ich bin zu wenig Marketingfachmann, um innerhalb dieser Bereiche noch Trends ausmachen zu können. Ich vermute, dass das Empfehlungsmarketing stark zunimmt, eben weil es von den Strukturen der Kommunikation in den sozialen Netzen profitiert, wie ich oben schon erwähnte. Für tiefergehende Analysen an dieser Stelle verweise ich gern auf meine Kollegen.

Vielen Dank für das Gespräch!

30. November 2011
von Andreas König
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Wo arbeitet Mr Smith? Paradoxien von Unternehmensinformatik und Social Media

Mr Smith und Mr Smith Glosse über das Paradoxon steigender Informatisierung von Unternehmen bei gleichzeitig abnehmender menschlicher Kommunikation.

Irgendwie ist es paradox: Die Unternehmen in Massenmärkten und von consumer-products investieren in immer intelligentere Datentechnik. Mittlerweile wissen sie alles über ihre Kunden: Vorlieben in allen möglichen Bereichen (auch solchen, die das eigene Sortiment gar nicht betreffen), Surfgewohnheiten, Historie der Bestellungen etc.pp. Sie wissen dank web bugs und beacons und cookies etc. Dinge von uns, von denen wir gar nicht wollen, dass sie sie wissen. All das dient dazu, dass sie uns besser kennen und zielgenauer bedienen können, so liest man das immer in den einschhlägigen Werbe-Honigtöpfen.

Aber dann, andererseits: Wenn es darum geht, aus all diesem Wissen über die Kunden Potential zu machen für (zukünftige) Verkäufe – dann sind es Maschinen, die mit uns kommunizieren. “Status Ihrer Bestellung geändert”, “Ihr Warenkorb hat noch Waren – wollen Sie noch etwas bestellen?” Und all solche Kommunikationen. Das ist toll, fast, als wären das echt clevere Bots und fast so gut wie echte Call Center Agents. Man darf nur nicht den Fehler begehen, diese Kommunikation als echt und ernst zu nehmen. Es ist wichtig zu erinnern, dass hier lediglich ein Bot eines cleveren und teuren Systems die Auftragsnummer XY verwaltet und mit der kommuniziert.

Wenn dann nämlich der persönliche Kontakt gebraucht wird und Denken oder gar Entscheiden und Handeln gefragt sind, dann stellt sich heraus, dass das Unternehmen für solch umständliche Dinge (und die lästigen Kundenanfragen) keine Zeit hat, wie ich zuletzt wieder einmal am Beispiel von #linuxonlineshop erfahren habe. Besser also, man überlässt den Systemen und Bots die Kommunikation, die verstehen sich bestens.

Allerdings produzieren die, soweit ich sehe, noch kein Geld. Das muss dann immer noch vom Kunden kommen. Ich glaube, dass die meisten Kunden immer noch nicht von den Chancen Gebrauch machen, die ihnen die sozialen Medien geben – und dass umgekehrt viele Unternehmen noch nicht realisiert haben, dass das Cluetrain-Manifest zwar nicht in ihren Köpfen, aber in den Händen von immer mehr Kunden angekommen ist.

“Märkte sind Gespräche.” heisst die erste These dieses Manifestes von 1999 (und nicht “Interaktionen intelligenter IT-Systeme”). Gespräche führen und die Gesprächspartner ernst nehmen sind Grundhaltungen, die das Manifest verlangt. Wenn Unternehmen in den Märkten der Zukunft erfolgreich sein wollen ist es nach meiner Einschätzung besser, das Cluetrain-Manifest zu lesen und umzusetzen. Bei so viel Informatik sollte doch Zeit frei werden, die die realen shop agents in ihre realen Kunden investieren können, statt einen Mr. Smith auf uns ansetzen.

Ich für meinen Teil werde die Kriterien da enger setzen. Ich will nicht mehr mit jedem reden. Und schon gar nicht mit Mr. Smith vom tollen XY-Unternehmen.

Bildquelle: http://de.matrix.wikia.com/wiki/Kategorie:Bilder_von_Agent_Smith

25. November 2011
von Andreas König
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Piloten, Lerner, Laptops: Vom Lernen mit neuen Medien bei SWISS Aviation Training

Flugsimulator Airbus A320 von Swiss Aviation Training

Piloten sind wohl eine der best ausgebildeten Berufsgruppen überhaupt. Angesichts der enormen Verantwortung, die sie tragen, sind Aus- und Weiterbildung in dieser Branche auf hohem Niveau. Ständige technische Neuerungen an bestehenden Verkehrsflugzeugen und neu dazukommende Flugzeugtypen bringen ständige Aktualisierungen mit sich.SWISS Aviation Training (SAT) ist an das CENL herangetreten mit der Bitte, einige Grundlagen für einen internen Workshop zu legen, der der weiteren Ausgestaltung der Lernlandschaft bei SAT dienen soll. Ein Überblick über E-Learning, Anregungen zum Lernen mit Laptops und speziell zum CMS, über das die Piloten neue Inhalte zu den wichtigen Flugzeugtypen erhalten standen im Aufgabenheft für unseren Input. Weiterlesen →

24. November 2011
von Andreas König
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Computer, Kommunikation und Social Media – von einem, der auszog, einen PC zu kaufen

Beruflich befasse ich mich also mit E-Learning und dem medienvermittelten Lernen. Man arbeitet an dem und mit dem und über den Computer. Den ganzen Tag. Klar, so einer hat einen hohen Verschleiss und braucht irgendwann einen neuen Rechner. Kommt dazu, dass ich bekennender Fan und Vertreter von Open Source Lösungen bin. Da ich zudem nicht nur darüber reden, sondern auch konsequent handeln will ist auch klar, dass ich nicht jeden Computer in mein Büro stellen kann. Diesmal startete ich einen erneuten Versuch, einen Händler zu finden, der das hat, was ich brauche (auf Unixe abgestimmte Hardware, an der ich nicht lange basteln muss) – und es mir dann auch liefert. Ich bin sogar bereit, etwas mehr zu bezahlen (obwohl die Linux-Betriebssysteme ja gar nichts kosten), weil ich kleinere Unternehmen fördern und die Idee unterstützen will. Also – es soll ein politisch korrekter Computerkauf werden. Nach langer Recherche entschied ich mich für den Linux-Onlineshop. Soweit passt alles und das Unternehmen sieht soweit erstmal “politisch korrekt” aus. Weiterlesen →

16. November 2011
von Andreas König
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Austrian E-Learning Conference – Vortrag online

Aufnahme von Arbeitsgruppen während der AeLC 2011

AeLC 2011 in action

Austrian E-Learning Conference in Wien, 19.-20.10.2011

 

Die AeLC, Schwesterkonferenz der Swiss E-Learning Conference (SeLC)  widmete sich 2011 dem Thema workplace learning. Ich hatte den Auftrag, in einem Vortrag die  Themen und Inhalte der drei Schwesterkonferenzen zu beleuchten, nämlich der Austrian E-learning Conference (AeLC; Wien, September), der Swiss E-Learning Conference (SeLC; Zürich, April) und der Professional Learning Europe (PLE; Köln, September).

Alle drei haben mehreres miteinander gemein: Sie sind Gefässe von und für eine Fachcommunity und fokussieren Anwender und Entscheider aus Unternehmen. Alle drei sprechen von aktuellen Trends des Lernens mit neuen Medien, was im laufenden Jahr 2011 besonders gut beobachtbar ist.

Von eher akademischer Bedeutung ist diese Synopse von Themen und Wirkungen für die fachliche Bewertung der Konferenzen. Sie lässt erkennen, wie nah die Konferenzen am Puls sind oder auch diesem voraus sind. Von organisationaler Bedeutung ist es, die „Trendnähe“ der Konferenzen einschätzen zu können, weil dies dazu beiträgt, kommende Entwicklungen abzuschätzen. Von motivatorischer und gestalterischer Bedeutung für die Fachcommunities ist es zu wissen, wo und wie sie selbst die Themen der Zukunft mit definieren.

Vortragstext und zentrale Slides stehen jetzt hier zum Download bereit. Das Paper ist creative commons-lizensiert.

2. November 2011
von Steven Strehl
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Voneinander lernen: Digital Immigrants und Digital Natives

Am Tag der Medienkompetenz durften auch Digital Immigrants spielen -  Stand des Departements Angewandte Psychologie der ZHAW

Am Tag der Medienkompetenz durften auch Digital Immigrants spielen - Stand des Departements Angewandte Psychologie der ZHAW

Der 1. Nationale Tag der Medienkompetenz fand letzte Woche Donnerstag schweizweit mit dezentralen Informationsveranstaltungen und lokal mit einem „Fachforum Jugendmedienschutz“ in Fribourg statt.
Bereits im Vorfeld war ich sehr gespannt, welche Stimmung wohl an diesem Tag der Medienkompetenz herrschen würde. Als sog. Digital Native legt sich meine Stirn in Falten, wenn ich höre, dass Jugendliche zu allererst vor digitalen Medien geschützt werden müssen.

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27. September 2011
von Andreas König
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Lehrmittel Social Media

Auf Twitter ist es gerade recht still bei mir. Nach dem Urlaub und einigen Workshops steht im Moment ganz oben auf der To-Do-List das Verfassen eines Lehrmittels für Social Media, das ein Kunde in Auftrag gegeben hat. Als Auftragsarbeit ist das Werk zunächst nicht öffentlich, doch hoffe ich, dass zumindest Teile davon in die Community werden zurückfliessen können. Hier eine Vorschau, worum es gehen wird:

Die Medienlandschaft hat sich durch die Applikationen und Tools des Web 2.0 stark verändert. Soziale Medien spielen dabei eine besondere Rolle, weil sie den Mediennutzer selbst zum Medienproduzenten erheben. Weiterlesen →